Der Tag beginnt mit leichtem Schneefall. Die Taiji-Gruppe trifft sich in der Zehntscheune zu ihrem morgendlichen Üben. Das Tageslicht überwindet langsam die Dunkelheit. Herr Wolf räumt die Gehwege vom Schnee. Das Leben auf der Burg erwacht mehr und mehr. Aber auch beim Frühstück sind noch lange nicht alle Plätze besetzt. Die „Burgnormalität“ greift Raum.
Der sehr interessante Vortrag von Rainer Nübel fasziniert. Die Gesprächsgruppe ist anregend und entspannt.
Die Sonne schafft es nicht die Wolken zu durchdringen. So bleibt das Wetter trüb. Trotzdem rodeln die Kinder im Burghof. Nach dem Mittagessen ziehen sie mit ihren Eltern auf den Berg zum Rodeln, der Sportplatz ist mit der Gruppe „Fußball geht bei jedem Wetter“ belegt. Kinder und Jugendliche jagen dort dem runden Leder nach. Beeindruckend, wie bei allem Ehrgeiz, der zu spüren ist, die älteren Spieler auf ihre jüngeren Mitspieler Rücksicht nehmen.
Draußen tuckert der Wagen der Burgverwaltung dem Äußeren Burgtor zu. Er hat Mühe, die glatte Auffahrt heraufzukommen.
Als der Tag zur Neige geht, bleibt ein einsamer Rodelschlitten im äußeren Burghof zurück und wartet auf seinen Besitzer.
Es war wieder einer der erfüllten Burgtage. Ruhe kehrt auf der Burg ein.
Stephan Weisz